Samstag, 30. April 2011

Crazylegs

Nachdem ein Großteil der Studenten und Tim im Februar ihre Absicht erklärt hatten beim Crazylegs-Rennen 5 Meilen zu laufen, habe ich mich auch bereit erklärt mal darüber nachzudenken mitzulaufen. Bei einem Abstecher in Eussenheim, habe ich mit meinem Vater auch dreimal dafür trainiert.
Dann wurde immer klarer, dass keiner von den Studis da ist und Tim wohl auch was anderes zu tun hat…und ich habe es fast vergessen. Aber dann haben Clara und Simone auch beschlossen Crazylegs zu laufen und schon war es wieder auf dem Tisch.
Lange Rede, kurzer Sinn: am Freitag mittag (nachdem die offizielle Anmeldung schon vorbei war) hat Tim $40 von mir kassiert und gesagt, er meldet uns beide an. Statt mich für meine angestrebten 55 Minuten Laufzeit anzumelden, hat er mich aber mit sich für 35 Minuten angemeldet. Und so hat uns Christian dann am Samstag morgen zum Capitol gefahren, wo wir uns mit 25.000 anderen Läufern angestellt haben. Am Ende sind noch zwei Erlanger Studis, Daniel und Sebastian, mitgelaufen. Es waren aber soviele Menschen am Capitol, dass wir nur Sebastian gefunden hatten. Im Start habe ich Bucky und ein paar Football-Playern high-five gegeben und dann ging’s los. Tim war schon an der Kurve auf die Wisconsin Avenue weg und ich habe versucht mit den 35-Minuten-Läufern mit zu halten. Da die Wisconsin Ave aber schon bergauf geht, war das wohl nicht so realistisch und so bin ich das erste Mal zurückgefallen.

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Dann ging es Langdon St runter, an der Union vorbei und dann ganz steil den Observatory Drive hoch. Hier habe ich schon das erste mal gezweifelt, dass es eine gute Idee war mit zu laufen…aber irgendwie ging’s und Gott-sei-Dank auch wieder bergab. Ich wurde an einer Tour überholt und dann kam auch noch Seitenwind mit Sand dazu. Nun fing es an sich zu ziehen und zu ziehen und ich habe mich gefragt, was passiert, wenn ich einfach stehen bleibe. Natürlich wäre nichts passiert, aber ich bin trotzdem weiter…ich wollte auch ankommen! Auf der Strecke von Picnic Point zur University Avenue musste ich dann auch laufen…nicht als einzige…und ich hatte bereits ein paar Läufer überholt…ich war also gar nicht so schlecht.
University Avenue kannte ich gut, weil mein Büro am Ende liegt. Dort ging es dann auch vorbei – auf die Breese Terrace zum Camp Randall. Auf Breese habe ich dann auch gemerkt, dass ich noch ganz schön viel Power hatte. Dann habe ich angezogen und einen Läufer nach dem anderen vor mir überholt und bin mit großen Schritten, richtig schnell ins Stadium eingelaufen.
Boot Camp hat sich ordentlich gelohnt. Nicht nur, dass ich am Ende noch richtig Kraft hatte, ich bin die Strecke auch in 52:11 Minuten gelaufen. Damit war ich 633ste in meiner Altersklasse und die schnellste Frau vom Polymer Engineering Center :-)

Mittwoch, 20. April 2011

Christian's Suburban

Wenn man viele Leute befordern will, braucht man auch ein großes Auto. Nun war die Familie im Anflug und Christian wollte alles komfortabel haben und gleichzeitig einen guten Deal abschliessen.
Daher hat er sich im Kleinanzeigenmarkt damit befasst ein Auto zu kaufen und nach einigen Anläufen auch das richtige gefunden: einen 1994er Chevrolet Suburban für acht Personen. Das Auto hatte zwar ein paar kleine Macken, aber das war genau das richtige Projekt für Christian. Alles in allem war der Wagen vor allem nicht im saubersten Zustand, wie die Vorher-Bilder belegen. Außerdem hat eine der hinteren Türen sowie die Fahrertür nicht geschlossen und der Kühler hatte ein Leck.

Vorher:
















Nachdem Christian sich des Autos angenommen hatte, sah es nach 2 Tagen schon mal wieder super aus. Beim Schrotthändler hat Christian fast die ideale Hintertür (barn door) gefunden. Sie war auch schwarz-rot mit dem silberen Streifen- nur das Fenster war etwas stärker getönt. Alles andere hat er dann natürlich auch noch repariert und jetzt knattert er schön wie eine Harley.

Nachher: