Daher sind wir heute mal ins Arboretum der University. Das ist eine Riesenfläche in der Nähe des Campus, zu der ein See "Lake Wingra" und eine Riesenfläche mit unterschiedlichen Pflanzenformen gehört. Das Ziel eines Arboretums ist es, die nativen Pflanzenkulturen, wie es sie seit Jahrhunderten in einem Landstrich gibt, zu erhalten und zu erforschen. Einzigartig in Madison ist dabei, dass nicht nur die Pflanzen, sondern auch der restliche Lebensraum von Kleintieren und Wild, Mosen, Flechten und Bakterien seine Berechtigung findet und sogar erwünscht ist. Da das Gelände sehr groß ist, haben wir heute zufälligerweise an einer kostenlosen Trolley-Tour durch das Gelände teilnehmen können. Zum Einen haben wir so die ganzen Bereiche nacheinander gesehen, zum Anderen auch noch viel Nützliches an background Infos erfahren.
Nach der Tour haben wir uns dann für einen Spaziergang durch die Prairie entschieden. Aufgrund der großen Fläche verlaufen sich die Besucher ganz gut uns man trifft gar nicht mal auf so viele andere Besucher. Im Frühjahr müssen wir aber unbedingt Mal in die sumpfigeren Ecken - Alejandro hat mir nämlich erzählt, dass da sogar Schildkröten rumlaufen. Die haben wir heute nicht gesehen.



