Nachdem wir die Wohnung auf der Eastside mit allen Vorzügen genossen hatten, haben wir beschlossen, dass die nicht vorhandenen öffentlichen Verkehrsmittel doch ein trifftiger Grund für einen Umzug sind. Nach - wirklich - wochenlanger Suche, haben wir nun eine passende Wohnung am anderen Ende der Stadt gefunden. Uns bleibt der Pool, eine Spülmaschine und große Küche und dazu bekommen wir noch ein Arbeitszimmer und kostenloses Internet sowie satellite TV. Dafür nehmen wir gerne in Kauf, dass die Wohnung ein bisschen älter ist als die vorherige!
Für den Umzug hat Christian zwei starke Helfer mit Truck engagiert, die sich aber wirklich nur mit dem Transport unserer Möbel beschäftigt haben. Zum Glück ist nichts wirklich beschädigt worden!
Obwohl ich erst so kurz hier war, habe ich doch schon einiges angesammelt. Immer hin habe ich alle Möbel aus der alten Wohnung behalten können und ja schon einiges an Küchenutensilien gekauft. Nach 3 Tagen haben wir jetzt aber das meiste verstaut und genießen den weiten Blick von unserer Couch zum Fernseher.
Ab jetzt wohnen wir also in Middleton!
...to be continued...
Mittwoch, 30. Juni 2010
Sonntag, 27. Juni 2010
Miller Brewery und baseball
Bier gehört hier zum Sport und damit baseball wie Ketchup zu fries. Daher haben wir uns vor dem Besuch des Baseball-Spiels der Brewers in Milwaukee auch die Miller Brewery angeschaut. Die Brauerei wurde vor gut 100 Jahren von einem Herrn Müller gegründet, der Braumeister bei den Hohenzollern in Sigmaringen war. Heute gehört die Brauerei zusammen mit Budweiser zu den größten Brauereien der USA.
Die Tour hat mit einem Werbefilm über die Brauerei begonnen und uns aber tatsächlich einen Einblick in die Geschichte und die unterschiedlichen Sorten gegeben, die hier gebraut werden. Die Führung durch die packing & shipping hat uns allerdings nur einen Eindruck verschafft wie groß der Laden ist.
Dann ging's weiter in the caves, den original Bierkeller der Brauerei. Hier sieht man die alte deutsche Tradition auch durch die Bilder und Schriftzüge an den Wänden. Hier unten haben wir dann noch mal einen animierten Film gesehen, in dem und Herr "Miller" persönlich etwas zu seinem Keller erzählt hat. Z. B. hatte er einen Biergarten, in dem er seien Familie und Freunde verköstigt hat. Die Bedienungen trugen dort Dirndl und eine Blaskapelle hat für die musikalische Umrahmung gesorgt. Das fanden wir schon sehr interessant.
Von hier ging es dann zum "samplen": Freibier für alle!
Jeder durfte 3 unterschiedliche Biere probieren, wobei alle zuerst ein Miller Lite bekommen haben. Das hat nicht nur wenig Alkohol, sondern auch wenig Kalorien. Scheint hier ein echtes Verkaufsargument zu sein.
Dazu gab's kleine Pretzels und serviert bekommen haben wir das in der Bierstube der Brauerei - mit Holzvertäfelungen an den Wänden, großen Holztischen und Fenstern mit Intarsien. Hübsch!
Die beiden anderen sample durften wir uns dann aussuchen, mussten aber weiter in den normalen Außenbiergarten, der jedoch nicht mehr an die gute alte Zeit erinnert, sondern mehr an USA der Moderne. Die Tour war aber auf jeden Fall klasse. Sie war eben typisch amerikanisch - groß und schnell!
Als nächstes stand dann ein baseball-Spiel der Milwaukee Brewers auf dem Programm, das Leann, eine Arbeitskollegin von mir, sich ausgedacht hatte. Auf dem Parkplatz war mächtig was los, weil viele Leute schon mehrere Stunden vor dem Spiel anreisen, um dort zu Grillen. Das heißt dann tailgating, weil man seine Sachen im Kofferraum hat.
Wir saßen im Stadium gegenüber vom 1. Base. Die Karten sind zwar angeblich nicht die besten, aber noch so nahe genug, dass zweimal der Ball auf unsere Tribüne gepfeffert wurde! An dem Tag war es nur irre heiß - über 30 °C - und wir saßen in der direkten Sonne. Das war um 3 Uhr nachmittag schon noch ganz schön warm. Aber da mussten wir durch.
Baseball ist ja für die meisten auch nicht wegen der Action auf dem Spielfeld interessant, sondern wegen der ganzen Aktionen außen rum. So hat z. B. der Betreiber eines Wasserparks T-Shirts und Handtücher in die Menge geworfen, zwischen jedem Inning gab's in einem Contest was zu gewinnen und beim Brat-run sind 3 Meter hohe Schaumstoff-Würste gegeneinander ein Rennen gelaufen. Da war also schon einiges geboten.
Die Brewers haben dieses Spiel leider verloren, obwohl sie sonst wohl eine ganz gute Saison hingelegt haben. Wir werden das mal weiter beobachten.
Die Tour hat mit einem Werbefilm über die Brauerei begonnen und uns aber tatsächlich einen Einblick in die Geschichte und die unterschiedlichen Sorten gegeben, die hier gebraut werden. Die Führung durch die packing & shipping hat uns allerdings nur einen Eindruck verschafft wie groß der Laden ist.Dann ging's weiter in the caves, den original Bierkeller der Brauerei. Hier sieht man die alte deutsche Tradition auch durch die Bilder und Schriftzüge an den Wänden. Hier unten haben wir dann noch mal einen animierten Film gesehen, in dem und Herr "Miller" persönlich etwas zu seinem Keller erzählt hat. Z. B. hatte er einen Biergarten, in dem er seien Familie und Freunde verköstigt hat. Die Bedienungen trugen dort Dirndl und eine Blaskapelle hat für die musikalische Umrahmung gesorgt. Das fanden wir schon sehr interessant.
Von hier ging es dann zum "samplen": Freibier für alle!
Jeder durfte 3 unterschiedliche Biere probieren, wobei alle zuerst ein Miller Lite bekommen haben. Das hat nicht nur wenig Alkohol, sondern auch wenig Kalorien. Scheint hier ein echtes Verkaufsargument zu sein.
Dazu gab's kleine Pretzels und serviert bekommen haben wir das in der Bierstube der Brauerei - mit Holzvertäfelungen an den Wänden, großen Holztischen und Fenstern mit Intarsien. Hübsch!
Die beiden anderen sample durften wir uns dann aussuchen, mussten aber weiter in den normalen Außenbiergarten, der jedoch nicht mehr an die gute alte Zeit erinnert, sondern mehr an USA der Moderne. Die Tour war aber auf jeden Fall klasse. Sie war eben typisch amerikanisch - groß und schnell!
Als nächstes stand dann ein baseball-Spiel der Milwaukee Brewers auf dem Programm, das Leann, eine Arbeitskollegin von mir, sich ausgedacht hatte. Auf dem Parkplatz war mächtig was los, weil viele Leute schon mehrere Stunden vor dem Spiel anreisen, um dort zu Grillen. Das heißt dann tailgating, weil man seine Sachen im Kofferraum hat.
Wir saßen im Stadium gegenüber vom 1. Base. Die Karten sind zwar angeblich nicht die besten, aber noch so nahe genug, dass zweimal der Ball auf unsere Tribüne gepfeffert wurde! An dem Tag war es nur irre heiß - über 30 °C - und wir saßen in der direkten Sonne. Das war um 3 Uhr nachmittag schon noch ganz schön warm. Aber da mussten wir durch.
Baseball ist ja für die meisten auch nicht wegen der Action auf dem Spielfeld interessant, sondern wegen der ganzen Aktionen außen rum. So hat z. B. der Betreiber eines Wasserparks T-Shirts und Handtücher in die Menge geworfen, zwischen jedem Inning gab's in einem Contest was zu gewinnen und beim Brat-run sind 3 Meter hohe Schaumstoff-Würste gegeneinander ein Rennen gelaufen. Da war also schon einiges geboten.
Die Brewers haben dieses Spiel leider verloren, obwohl sie sonst wohl eine ganz gute Saison hingelegt haben. Wir werden das mal weiter beobachten.
Sonntag, 20. Juni 2010
Windy city: Chicago
Chicago ist die Stadt der Skyscrapper! Hier wurde die Architektur geprägt und einige zukunftsweisenden Kolosse hochgezogen. Am besten sieht man das aus der Vogelperspektive, so dass wir auf den Sears-Tower (im Moment der größte Wolkenkratzer der Welt) hoch wollten, um uns einen Überblick zu verschaffen. Da der tower eine offene Plattform hat und am Abend zuvor ein thunderstorm gewütet hatte, war der tower jedoch gesperrt.Unser Hotel war im Loop, so dass wir von dort unsere Tour gestartet haben. Der Loop ist nach der Strecke für die Oberlandbahn "el" benannt, die in diesem Bezirk quasi einen Kreisverkehr hat. Die Bahn hat auch jeder schon mal im Fernsehen gesehen, z. B. bei "Während Du schliefst". Im loop verläuft die el eine Ebene über der Straße.
Im south loop ist das Art Institute, im north loop der Theater District, der im Norden die Banker beherbergt.
Im Norden wird der Bezirk durch den Chicago river begrenzt. Hier entlang sind wir noch ein paar Blocks gelaufen und dann weiter nach Norden auf die N. Michigan Avenue. Die Straße wird aufgrund der vielen Designerläden auch "magnificent mile" genannt.
Ziemlich am Ende der Staße kommt dann der Hancock tower. Hier sind wir in den 94. Floor auf die Aussichtsplattform gefahren. Was ein Ausblick: lake Michigan, Navy Pier, die Strände von Chicago am lake, die skyscrapper und natürlich die restliche, flache Stadt. Gigantic!
Von hier wollten wir dann den lake dann auch unbedingt aus der Nähe sehen und sind nach Osten weiter. Nach 3 blocks standen wir dann auch davor und man fragt sich sofort warum es lake und nicht sea oder ocean heißt. Immerhin sind die great lakes die größten Süßwasserseen der Welt. Die Stadt nutzt den See jedenfalls als Freizeiteinrichtung für seine Einwohner. Z. B. wurden meherer Strände angelegt, die sichtlich gut besucht werden.
Nach einem kurzen Zwischenstop im Hotel sind wir dann weiter in den Millenium Park. Hier haben wir uns ein Konzert angehört, währedn die Sonne langsam untergegangen ist. Danach haben wir uns die light show an der Buckingham fountain angesehen und danach das Feuerwerk am Navy Pier. Die Stadt bietet auch einiges for free.
Am nächsten Tag haben wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück die Glaskuppeln im cultural center angesehen. Das sind riesige Mosaik-Dome, aus kleinen Glasstückchen. Die darunterliegenden Räume sind ähnlich beeindruckend und eben erst renoviert worden. Fast hätten wir die Zeit vergessen und waren schon etwas spät dran, um Steffi zum Flughafen zu fahren. Hat aber noch alles geklappt und aus gesicherter Quelle haben wir auch gehört, dass Steffi wieder gut zu Hause angekommen ist. Super Woche mit einem tollen Wochenende zum Abschluss!
Freitag, 18. Juni 2010
Unser erster Besuch aus Deutschland: Steffi war da!
Am Donnerstag hat Christian unseren Besuch in Chicago am Flughafen abgeholt und wir haben unser Wiedersehen gleich mit einem Abendessen in Dotty Dumplings Dowry mit fetten Burgern und Pommes gefeiert. Nachdem Steffi aus dem noch sehr winterlichen Deutschland zu uns in sommerliches Klima gekommen ist, hat sie erst mal an unserem Pool Sonne getankt. Abends sind wir dann auf die State Street und anschließend zur Memorial Union zu einem live concert am lake Mendota. Das wichtigste war eh erst mal sich gegenseitig auf den neuesten Stand zu bringen.
Hier sind wir im Rathskeller an der Memorial Union, wo das "Würzburger mal 40 Pfg" gekostet hat!
Am Samstag hatte ich dann die irrwitzige Idee einen Ausflug zu den Amish zu machen. Wir haben allerdings nur eine einzige Familie und Kutsche gesehen. Dafür haben wir aber jede Menge Antiquitäten-Läden unsicher gemacht. Gerade Möbel scheinen hier viel günstiger zu sein, so dass sich Steffi beim Shoppen ganz schön zurück halten musste.
Am Sonntag haben wir Steffi dann auf ein typisch amerikanisches Fest geschleppt: Pottery Fest in Cambridge mit live pottery competition und frischem kettle corn. Danach ging's zum Fussball schauen in ne sports bar. Da die deutsche Mannschaft Australien 4:0 weggeputzt hat, war der Tag eigentlich schon perfekt.
Da es Anfang der Woche dann zwei Tage geregnet hatte, haben Christian und Steffi sich mit Sightseeing und Steffi dann alleine mit Shopping die Zeit vertrieben. Ab Mittwoch war dann wieder Faulenzen in der Sonne angesagt. Donnerstag habe ich mir dann frei genommen und mich am Faulenzen beteiligt. An Steffi's letztem Abend in Madison sind wir mit dem Boot raus auf den lake Mendota, um die Stadt noch einmal vom See aus in Augenschein zu nehmen.
Und am Freitag sind wir dann nach Chicago aufgebrochen...
Hier sind wir im Rathskeller an der Memorial Union, wo das "Würzburger mal 40 Pfg" gekostet hat!
Am Samstag hatte ich dann die irrwitzige Idee einen Ausflug zu den Amish zu machen. Wir haben allerdings nur eine einzige Familie und Kutsche gesehen. Dafür haben wir aber jede Menge Antiquitäten-Läden unsicher gemacht. Gerade Möbel scheinen hier viel günstiger zu sein, so dass sich Steffi beim Shoppen ganz schön zurück halten musste.
Am Sonntag haben wir Steffi dann auf ein typisch amerikanisches Fest geschleppt: Pottery Fest in Cambridge mit live pottery competition und frischem kettle corn. Danach ging's zum Fussball schauen in ne sports bar. Da die deutsche Mannschaft Australien 4:0 weggeputzt hat, war der Tag eigentlich schon perfekt.
Da es Anfang der Woche dann zwei Tage geregnet hatte, haben Christian und Steffi sich mit Sightseeing und Steffi dann alleine mit Shopping die Zeit vertrieben. Ab Mittwoch war dann wieder Faulenzen in der Sonne angesagt. Donnerstag habe ich mir dann frei genommen und mich am Faulenzen beteiligt. An Steffi's letztem Abend in Madison sind wir mit dem Boot raus auf den lake Mendota, um die Stadt noch einmal vom See aus in Augenschein zu nehmen.
Und am Freitag sind wir dann nach Chicago aufgebrochen...
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