Chicago ist die Stadt der Skyscrapper! Hier wurde die Architektur geprägt und einige zukunftsweisenden Kolosse hochgezogen. Am besten sieht man das aus der Vogelperspektive, so dass wir auf den Sears-Tower (im Moment der größte Wolkenkratzer der Welt) hoch wollten, um uns einen Überblick zu verschaffen. Da der tower eine offene Plattform hat und am Abend zuvor ein thunderstorm gewütet hatte, war der tower jedoch gesperrt.Unser Hotel war im Loop, so dass wir von dort unsere Tour gestartet haben. Der Loop ist nach der Strecke für die Oberlandbahn "el" benannt, die in diesem Bezirk quasi einen Kreisverkehr hat. Die Bahn hat auch jeder schon mal im Fernsehen gesehen, z. B. bei "Während Du schliefst". Im loop verläuft die el eine Ebene über der Straße.
Im south loop ist das Art Institute, im north loop der Theater District, der im Norden die Banker beherbergt.
Im Norden wird der Bezirk durch den Chicago river begrenzt. Hier entlang sind wir noch ein paar Blocks gelaufen und dann weiter nach Norden auf die N. Michigan Avenue. Die Straße wird aufgrund der vielen Designerläden auch "magnificent mile" genannt.
Ziemlich am Ende der Staße kommt dann der Hancock tower. Hier sind wir in den 94. Floor auf die Aussichtsplattform gefahren. Was ein Ausblick: lake Michigan, Navy Pier, die Strände von Chicago am lake, die skyscrapper und natürlich die restliche, flache Stadt. Gigantic!
Von hier wollten wir dann den lake dann auch unbedingt aus der Nähe sehen und sind nach Osten weiter. Nach 3 blocks standen wir dann auch davor und man fragt sich sofort warum es lake und nicht sea oder ocean heißt. Immerhin sind die great lakes die größten Süßwasserseen der Welt. Die Stadt nutzt den See jedenfalls als Freizeiteinrichtung für seine Einwohner. Z. B. wurden meherer Strände angelegt, die sichtlich gut besucht werden.
Nach einem kurzen Zwischenstop im Hotel sind wir dann weiter in den Millenium Park. Hier haben wir uns ein Konzert angehört, währedn die Sonne langsam untergegangen ist. Danach haben wir uns die light show an der Buckingham fountain angesehen und danach das Feuerwerk am Navy Pier. Die Stadt bietet auch einiges for free.
Am nächsten Tag haben wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück die Glaskuppeln im cultural center angesehen. Das sind riesige Mosaik-Dome, aus kleinen Glasstückchen. Die darunterliegenden Räume sind ähnlich beeindruckend und eben erst renoviert worden. Fast hätten wir die Zeit vergessen und waren schon etwas spät dran, um Steffi zum Flughafen zu fahren. Hat aber noch alles geklappt und aus gesicherter Quelle haben wir auch gehört, dass Steffi wieder gut zu Hause angekommen ist. Super Woche mit einem tollen Wochenende zum Abschluss!




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