Sonntag, 4. Juli 2010

summer fest in Milwaukee

Milwaukee: alte Industriestadt am Lake Michigan!
Die Beschreibung lässt schwer ahnen was die Stadt bereit hält, oder eben auch nicht. Wir hatten das Glück, dass wir nicht alleine auf Erkundungstour gehen mussten, sondern wir hatten einen Guide. Scott Eisenhardt, ein ehemaliger Austauschstudent am LKT, hat sich unserer angenommen. Er wollte sich dafür revanchieren, dass Christian ihn damals in München aufgenommen hat und ihm die Stadt gezeigt hat. Und das hat er.
Nachdem wir angekommen waren, sind wir gleich zum Yachthafen und mit seinen Eltern auf deren Boot raus auf den Lake Michigan gefahren. Von dort haben wir die Skyline der Stadt betrachtet und sind auf dem Milwaukee river auch ein Stück in die Stadt reingefahren. Tolle Aussicht!
Vom Hafen sind wir dann mit dem Auto am Strand entlang und ein Stück durch die Stadt gefahren, um einen Eindruck von der Größe zu bekommen. Eingekehrt sind wir dann bei "Knight's bar", einer German bar. Die gehört zum Mader's, einem world-reknown German restaurant. Dort gab's dann erst mal ein Weizen oder Cola-Weizen (Franziskaner) und eine Riesen-Brezen zur Stärkung. Die Kneipe hat wirklich Flair, auch wenn man sowas in Deutschland nur noch selten findet. Hier wurde die Tradition jedenfalls konserviert.
Zurück in Scott's Wohnung haben wir die Aussicht vom Balkon auf Fluss und lake genossen. Scott wohnt im relativ trendigen Third Ward Bezirk. In diesen alten Fabrikgebäuden am Hafen sind mittlerweile stylische Lofts entstanden: mit 4 Meter hohen Räumen und geklinkerten Wänden. Hier hat uns Scott mit einem Hopfen-Bier verköstigt, dass sehr blumig geschmeckt hat. War nicht so unser Geschmack, aber probieren geht immer.
Von hier sind wir dann zum summer fest aufgebrochen, dem größten Musikfestival der Welt. Auf 10 Bühnen spielen 10 Tage lang jeweils 6 Bands, was zusammen 600 live acts macht. Damit liegt das Festival in der Tat ganz weit vorne.
...aber es ist auch ziemlich überfüllt. Wir haben bei zwei Bands zugehört, sind dann aber an den See gelaufen, um dort das Feuerwerk anlässlich des Independence Day anzuschauen. Sehr beeindruckend - Feuerwerke dieser Größe findet man wahrscheinlich auch hauptsächlich in USA. Zum Einen wurden die Böller sehr hoch geschossen (wir schätzen an die 200 Meter), zum Anderen hat das ganze Spektakel weit über eine halbe Stunde gedauert. Kaum zu glauben, aber auch ein Feuerwerk kann irgendwann einmal langweilig werden!
Zum Abschluss des Abends sind wir noch in eine kleine Brauerei am Hafen und haben einen Absacker zu uns genommen. Ein echt cooler Tag...und wir kommen wieder...in 3 Wochen ist nämlich German Fest in Milwaukee!

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