Samstag haben wir versucht relativ früh aufzustehen, um noch vor der Mittagshitze ein bißchen Wandern zu gehen. Kurz vor 10 Uhr sind wir dann ins Auto gestiegen und waren eine gute Stunde später im Devil's Lake State Park. Der Park umschließt einen großen See. Was der See mit dem Teufel zu tun hat, haben wir bislang nicht herausgefunden. Wir wissen ledigleich, dass dieser Park zu den ältesten state parks der USA gehört.Das ist ja eigentlich auch nicht so wichtig. Viel entscheidender ist, dass man hier richtig schön wandern kann. Zwar ist der See belagert von Großfamilien, die hier baden, Grillen und Campen, aber die Wanderwege sind dazu im Vergleich relativ wenig besucht. Und dabei hatten wir uns für unsere erste Tour sogar den beliebtesten Trail rund um den See ausgesucht.
Die Aussicht war toll und die Anstrengung moderat. Am heftigsten war eigentlich der Abstieg, der mehr oder weniger durch ein Geröllfeld führte. Das ging ein bißchen auf die Knie. Nachdem wir uns dann sportlich verausgabt hatten und der Mittagshitze entkommen wollten, sind wir zurück nach Middleton gefahren.
Anlässlich des Mustard-Days wurde dort nämlich vom Senfmuseum ein Aktionstag veranstaltet. Das hieß: kostenlose brats, wenn man sie mit ordentlich Senf verspeist, Senf mit Salzstängchen testen bis einem der Mund brennt und sich am Senf-Glücksrad versuchen. Christian hatte natürlich auch jede Menge Glück, so dass wir noch eine Flasche Senf gewonnen haben.
Das Fest hat vor dem Museum stattgefunden, d. h. auf einer Straßenlänge von ca. 25 Metern. Es waren richtig viele Besucher da, aber auch annähernd soviele freiwillige Helfer. Die Amis sind eben ein klein wenig verrückt!

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