Während der Fahrt haben wir die kleinen Inseln im Mississippi aus der Nähe gesehen und als Highlight wurde eine Lockbridge für uns geöffnet, damit wir passieren konnten. Wieder an Land, haben wir uns noch ein bisschen die Musik beim Riverfest angehört. Allerdings war das trotz der Grösse von La Crosse mehr eine kleine Dorfveranstaltung, so dass wir nach einer Stunde zu unserem nächsten Ziel – Prairie du Chien – aufgebrochen sind. Die Straße dorthin hat uns direct am Mississippi entlang geführt – mit dem Fluß zur linken und den charakteristischen Steilhängen, sogenannten Bluffs, zur rechten. Die Aussicht hat uns ans Maintal erinnert. Wenn man die Augen schließt und sich vorstellt aus Karlstadt rauszufahren Richtung Himmelstadt, dann sieht man den Main, davor die Schienen und links die Hänge. Bei uns war der Fluss allerdings über einen Kilometer breit und die Hänge nicht mit Weinstöcken beplanzt, sondern voller Bäume und Straücher, über denen Weißkopfadler (Bald Eagle) gekreist sind. Der Fluß kommt einem schon mehr wie ein See vor.
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| Blick von der Cruise auf dem Mississippi auf die Bluffs |
Am Sonntag morgen haben wir dann eine zweite Bootstour gemacht, die unter dem Zeichen der Natur stehen sollte. Hier haben wir nicht nur einiges über die Geschichte der Stadt und die Schifffahrt auf dem Mississippi erfahren, sondern auch Bewohner der Inseln im Mississippi sehen können.Dazu gehören Schildkröten, Wild, der Yellow Warbler (ein kleiner leuchtend gelber Vogel), Bieberdämme und natürlich Weißkopfadler in ihren Nestern. Sicherlich gibt es noch einiges mehr, aber die Weißkopfadler zu Gesicht zu bekommen hat sich bereits gelohnt. Am Nachmittag sind wir dann zurück nach Madison gefahren. Eins steht aber jetzt schon fest: hier gibt es noch viel zu sehen und deshalb kommen wir wieder!
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| Drei Weisskopfadler: ganz oben links ein Jungtier mit noch schwarzem Kopf, im Nest und etwas weiter unten rechts die beiden Eltern (schwer zu Fotografieren :-)) |



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